Psychoaffenwohnheim

Ich versuche in letzter Zeit herauszufinden, wie mein Gehirn funktioniert.

Irgendwas scheint damit nämlich nicht ganz richtig zu sein.

Mal fühlt es sich an, wie ein radioaktiver Srahlenklumpen, der nur so sprüht vor Energie und Inspiration und dann wiederum ist es einfach nur ein Psychoaffe mit einer Leidenschaft fürs Trommelspielen und viel leerer Luft. Ich dachte dabei an dieses ausdrucksstarke Bild hier:

Kennt ihr das nicht auch, gerade in den wichtigsten Situationen lässt es euch hängen um euch dann eure akute Dummheit nachher schmerzlich bewusst zu machen. Es ist beinahe so, als stünden wir auf Kriegsfuß miteinander. Ich und mein Hirn…hmhmm, ja. Ich verstehe es einfach nicht, was dazu führt, dass ich mich nicht verstehe. Womit wir wohl beim Hauptproblem wären. Ich denke einfach viel zu sehr über alles nach. Jede noch so winzig kleine Kleinigkeit muss bis in die tiefsten Tiefen durchdacht und geplant werden. Nichts geschieht einfach so.  Und gerade weil mein armes, kleines verstrahltes Hirn so sehr mit diesen Dingen zu kämpfen hat, fängt es einfach an zu streiken und verwandelt sich prompt in das süße kleine Psychoaffenwohnheim.

Ich kann Dinge nicht einfach zulassen, ehe sie nicht vorher über das lange Fließband des Grauens gefahren sind um dort bis ins kleinste Detail auseinandergenommen und zerschreddert zu werden. Der Fokus liegt einfach nicht auf den wichtigen Dingen, die einen vorwärtsbringen, sondern lässt einen auf einer Plattform stehen, die irgendwann ins nirgendwo führen wird.

Deshalb übe ich mich in letzter Zeit sehr darin, Dinge positiver zu sehen und sie einfach zuzulassen. Chancen, die sich ergeben zu greifen und anzunehmen, anstatt sie zu hinterfragen. Gelassener mit Niederlagen umzugehen und nicht die ständige Schuld bei mir zu suchen. Schöne Dinge zu genießen ohne ihre Absicht oder ihren Sinn zu erörtern. Ich versuche einfach mehr im Hier und Jetzt zu sein und meinem Gehirn den Raum zum verarbeiten dieser schönen Dinge zu geben. Um wieder Platz für den Ursprung kreativer Hirngespinste oder andere coole Dinge zu schaffen.

Ich werde morgen näher darauf eingehen. Das hier war also quasi nur die Einführung. Ich hoffe, ich klinge an manchen Stellen nicht allzu gruselig und crazy, wobei das Konzept von gruselig und crazy durchaus ein hammerkarssgutes sein kann (Anspielung auf eventuell… beispielsweise ähm… AMERICAN HORROR STORY!!!) ♦

 

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Ein Kommentar zu “Psychoaffenwohnheim

  1. Hallo,
    bin grade über diesen Text gestolpert und habe das Gefühl, dass ich ihn geschrieben habe. Zumindest in großen Teilen.
    Mir geht es exakt genauso und mit diesen festgefahrenen Denkweisen hab ich mein Leben schon echt ganz schön aus der Bahn geworfen, aber ich arbeite dran besser zu werden.
    Ich werd hier jetzt weiter stöbern und wünsche dir einen entspannten Sonntag.
    Liebe Grüße

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