„All animals are equal, but some animals are more equal than others“

animalfarm

Wer hätte gedacht, dass alles was man benötigt um sich für die russische Revolution, Kommunismus und die Diktatur unter Stalin zu interessieren, ein paar cholerische Schweine, gutmütige Pferde, ein sturer Esel und der ganze Rest von Old McDonalds Farm sein könnten?

Die Tiere einer Farm schließen sich nach der revolutioniären Ansprache des Begründers des ‚Animalismus‘ (das wäre im real life also Karl Marx) zusammen um eine Revolution gegen den sie unterdrückenden Bauern Jones zu starten. Und hier beginnt das ganze Debakel auch schon. Die Animal Farm verwandelt sich schleichend von einem sozialistischen System, in welchem alle Tiere gleichwertig sind und an einem Strang ziehen um den Feind, also den Menschen zu beseitigen, zu einem kommunistischem, in welchem sich schnell verschiedene Klassen entwickeln, die sich gegeneinander ausspielen. Das klingt alles realtiv kompliziert und um nun auszusprechen, was ihr wohl alle denkt: LAAAAAANGWEILIG!!!

Naja, ich finde die Entwicklung die sich im Verlauf der Geschichte in den Tieren wiederspiegelt wahnsinnig spannend zu beobachten. Wie entstehen diese totalitären Ideen und wie kann es überhaupt zu einer Diktatur kommen? Wie kann aus dem ursprünglichen Wunsch nach einem freien Leben für alle Tiere, ein noch schlimmerer, unterdrückenderer Zustand resultieren? Fragen über fragen, für  welche „Animal Farm“ wirklich sehr lebendige Einblicke liefert und das ist auch der Grund, warum ich es nicht gleich wieder überfordert in die Ecke geschleudert und es den Mutantenspinnen in den düsteren Sphären meines Zimmers zum Fraß vorgelegt habe (naja, und weil ich ein Referat darüber halten muss, haha).

Fazit: „Animal Farm“ scheint auf dem ersten Blick wohl eher nicht der neue Bestseller in dem Genre der Edward-Cullen-Teeniefiction zu werden, aber ist dennoch ein Buch, an welches man sich auch mit wenig (bis absolutüberhauptgarkeinem) geschichtlichem Hintergrundwissen heranwagen kann und sollte um verständliche und nachvollziehbare Eindrücke der Entwicklung einer Revolution bis hin zur Diktatur  zu gewinnen. Und ich weiß, das klingt jetzt alles gerade wunderschön für meine Englischlehrerin und mein Streberdasein, aber ich meine das hier voll und ganz ernst.

DEZENTE ÜBERLEITUNG:

Playlist des Monats 🙂 Für das Genießen der letzten Sonnenstrahlen, bücherlesend unter einer Eiche sitzen oder die Wälder unsicher zu machen. Joa, viel Spaß.

Wander around

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