Chillin in Paradise

Wie wärs, wenn wir uns heute einfach alle mal zurückbeamen, in die Zeit, in der es hip war, Zöpfchen mit Schleife, farblich abgestimmten Nagellack zum Lippenstift zu tragen und endlos viele Herzchen um Elvis Schmalzlocke zu kritzeln. Ernsthaft, das ist kein Scheiß. Holt die Petticoats und all den ganzen eingestaubten Herzschmerz aus dem pumpenden Hohlmuskel und legt los!

Hier ein Kick Start für all die ganzen Spätzünder, die immer noch nicht aufgestanden sind, um unverzüglich den eindeutig unverzichtbaren Rock’n’roll Grundschritt zu lernen, um den fiktiven, potenziell bereits tanzauffordenden John Travolta neben euch vom Hocker zu fegen.

1. Haltet alles an, klickt auf den Link und hört euch die speziell nach unseren heutigen Bedürfnissen ausgelegte Playlist an. Ihr dürft jetzt wieder atmen.

https://8tracks.com/littlemissundercover/chillin-in-my-sacred-Palace

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2. Ernsthaft, lernt Rock’n’roll, denn damit ist man der Hit auf der nächsten Ü-60 Party. Außerdem, steht John immer noch neben euch und wartet, also los.

3. Für alle, die nun bereits schon in ein chronisch verlaufendes Schluchz-Heul-Traumata verfallen sind und davon in den nächsten 4 Stunden auch nicht geheilt werden wollen empfehle ich: Schreibt es auf. Selbst wenn es nicht einmal Michael Wendler oder Wolfgang Petry schnulziger hinbekommen hätten,  sind es immer noch eure Gefühle und die wollt ihr doch nicht etwa mit Füßen treten?

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Ein simples Gedicht, wie…

Roses are red

Violets are blue

I’m eating ice-cream

and guess I’m such a fool for you

… wird bei eurem 30. Geburtstag sicherlich hinter all dem anderen Herzschmerzmüll, bewusst hinter Omas Erbstückcouch platziert, hervorgekramt werden und DER Knüller sein. Cool, oder?

4. Falls Ihr nun genug von all dem ganzen Schmalzgedusel habt, cool, lasst uns was kaputt machen.

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Ich rede hier von irgendwelchen harmlosen Bastelaktionen, aber wenn ihr jetzt plötzlich das Gefühl habt all die alten Weihnachtsunterhosen in einem spirituellen Akt verbrennen zu müssen, dann go girl! Woop, woop!

Wer weiß, vielleicht folgt ja noch ein Artikel bezüglich des „Let’s go break something“- Gefühls?!

5. Und da ihr nun erfolgreich eurer Herz ausgewrungen und insgeheim mit Beatles und Elvis (hach, Elvis) tapezieren wollt, sofern möglich, ihr ein Tänzchen mit John Travolta hingelegt und anschließend eurer ganzes Haus in Brand gesteckt habt, würde ich für ein stimmiges Gesamtbild noch einen Film vorschlagen. Natürlich der Annahme nach, eurer gesamtes Haus ist in Flammen aufgegangen nur der 100% hitzeresistente Hyper-TV-200, zusammen mit Omas Erbstückcouch, sowie dieser Film stehen friedlich vor dem heiteren Ofen, der mal euer Heim dargestellt hat. Macht aber gar nichts, denn sobald ihr auf Play drückt steht Mr. Travolta wieder neben euch und ein wohliges, erfülltes Gefühl klingt ein. Hach, wie schön es doch ist zu Haus zu sein!

 

 

 

 

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