Nicht lesenswert.

Es ist 23:29 und obwohl ich nicht recht weiß womit dieser Monolog, der als Artikel getarnt in den tiefen meiner Archive, in die staubige Geschichte, staubiger Selbsterkenntnisse in der Nacht eingehen wird, beginnen soll, beginne ich ihn dennoch.

Sicherlich kann ich erahnen, dass er relativ impulsiv gestartet, auch wagemutig impulsiv verlaufen wird *verdammte ScHeiße insert*.

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Um ehrlich zu sein steht dieser Moment schon wieder seid langem auf meiner Liste. Der Moment, mal wieder vom Teppichboden aufzustehen und ein Mensch zu sein, mit Gefühlen, Gedanken und Beweggründen. Da dieser Artikel kein Geheimnis daraus machen soll, ein Mittelfingerartikel zu sein, kann ich offen sein und sagen, es sei mir egal, was irgendwer auch nur irgendwie von all diesem irgendwas hält…dieser Artikel, adressiert an vorzugsweise doch nur ein Unikum, wird eben sowenig auf Gehör stoßen wie all meine anderen kläglichen Versuche auch nur irgendwie auf Gehör zu stoßen. Von daher…*scheiße, kacke* werde ich beginnen mit einem: Ich weiß nicht. Ich weiß noch immer nicht so Recht was passiert ist. Es war letztendlich unsichtbar. Nichts mehr als eine fata morgana in der Glitzerabteilung bei Kik. Absurd. Irgendwie. Aber doch habe ich es sehen können..womöglich auch, weil ich der aktive Gestalter dieser Illusion war.

Es ist faszinierend, aber manchmal mache ich mich glauben, es sei mir egal. Und dann wiederum fällt mir auf, wie überhaupt alles irgendwie egaler wirkt als vor einem Monat noch. Ich merke, ich kann nicht wirklich ehrlich sein in diesem selbstgewählten Monolog um mittlerweile Mitternacht. Geleitet durch Wut und leerer Vernunft durch die ich also meinen Laptop öffnete mit der Intention, ohne Intention Intention zu schaffen, aber wie ich merke ist das Mist. Es klappt nicht.

Manchmal will man es doch zu sehr und dann klappt es nicht. Nie klappte irgendetwas, was irgendwann mal von irgendwem zu sehr gewollt wurde. Kann man den Spruch bitte mal auf Klopapier drucken?!

Es ist wie immer dasselbe, mit all den vielen Ideen nähere ich mich dem eigentlichen Tun, nur um zu merken, es doch nicht besser zu wissen. So entstehen Artikel wie diese. Voller Wille und doch einmal ohne alles. Vielleicht mag man danach aussagen wollen, ich sei hoffnungslos verrückt und vermutlich mag man damit auch Recht haben, vielleicht mag man danach aber auch einfach bloß popeln. Ich weiß es nicht.

Ein Freund hat mir neulich ein Porträt eines Gehirns geschickt. Es war sehr aufrichtig, habe ich ihn doch darum gebeten mir meines zurückzusenden, falls er es fände. Es schien wohl kaputt zu sein. Irgendwie ist es das immer noch.

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Fotos: Paddy Summerfield, the Oxford pictures

Es ist weniger geworden. Ich kann nun wieder vom Teppichboden aufstehen und wenn ich überlege, dann fällt mir auf, dass es mir eigentlich recht gut geht. Eigentlich ist alles so wie immer, nur besser. Das Einzige was fehlt , ist verloren vor einer fata morgana Kiks Glitzerabteilung zu stehen. An dieser Stelle fehlt etwas. Es mag noch immer da sein. Ich bin mir sicher, ich könnte sie ganz schnell wieder hervorbringen, wenn ich wollte…nur nicht zu viel. Sie könnte mich ein paar Wochen einhüllen, blind machen nur um dann von jetzt auf gleich wieder zu verschwinden. So viel Vorstellungskraft hat nun mal niemand auf Dauer. Und so denke ich, sollte ich jenes undefinierbare Fehlen eines Gefühls von mir lösen. Es dazu nutzen, mir selbst wieder näher zu kommen. Auch wenn sich dies hier bis jetzt alles andere als nach dem richtigen Weg anhörte , ist es dennoch genau dieser. Ein holpriger, steiniger Weg, voller Nächte auf Teppichböden begleitet von dem Twin Peeks Soundtrack und Staubflusen die mich daran erinnern, dass es nun wieder Zeit ist, sich mit Dingen wie Staubflusen auseinanderzusetzen. Putzend und grinsend schwinge ich den Staubwedel mit Hildegard Knef und ihrem Verständnis von eben jenen Illusionen, die mich manchmal noch immer lenken…“doch wer weiß, wer weiß, wo ich morgen schon bin.“

 

 

 

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