that escalated quickly


Diese Songs sollen die letzten Wochen ein wenig zusammenfassen. Darunter sind Songs, die mich konstant begleitet haben, Songs, die lyrisch mein Dasein wunderbar replizieren und Songs, die ich einfach sonst gerne gehört habe. Ganz simpel, nicht besonders gefiltert…denn yes, indeed, Brittney Spears war die letzte Woche ein sehr präsenter Bestandteil. Warum denn immer so tun als ob? Warum denn so tun als sei man mehr als man wirklich ist? Ich denke, das fasst die letzten Wochen gut zusammen…straight forward, kein Filter, dreckig, eklig, ehrlich.

Ich lerne momentan zu erkennen, wann es sich lohnt Komfortzonen auszuweiten und wann Grenzen, eben auch als diese hingenommen werden sollten, wann es zu erkennen gilt, dass Grenzen Sinn machen und auch wann es zu erkennen gilt, es macht keinen Sinn mehr etwas hinunterzurennen und sich dabei bloß an möglichen Alternativen zu klammern. Zu erkennen, dass ich mir selbst mehr als genug bin.

Ich weiß, Texte wie diese sind nicht so gerne gesehen im Blogalltag. Sie wirken so unbedarft, so umbemüht. So als würde es tatsächlich jemanden geben, der sich für das Leben, welches meines zu sein scheint, interessiert (Ball Paré ertönt)(der ultimative Song zum Tagträumen). Mir fehlen genau diese Blogs. Mir fehlen die filterfreien Alltagsrepräsentationen. Mir fehlt das Scheitern. Mir fehlt der Pickel auf der Nase, mir fehlt das Rumquälen, das Überdramatisieren, das Echtsein. Nun gut, dies mag vielleicht nicht unbedingt der Ort für Authentizität sein, trotzdem ist es aber der Ort an dem gerade junge Menschen Vorbilder suchen und sich häufig verrennen in Illusionen, in fehlerhafter Perfektion. Ich selbst suche authentische Rollenbilder…mit deren Scheitern, mit deren Fehlern ich mich identifizieren kann.

Ich denke ich will versuchen diesen Perfektionismus aufzuheben und dies ein virtuelles Teenieschlafzimmer zu machen. Verletzlich, dunkel, farbenfroh, daneben, ehrlich.

Gestern war ich auf einem The Core Konzert (was wohl auch die Menge an Songs in der Playlist rechtfertigt) und habe eben genau das gespürt. Mit Armen in der Luft, Mit Haaren von links nach rechts schleudernt, mit Füßen auf dem Boden polternd „Just like Heaven“ singend..da habe ich mich unbekümmert, frei gefühlt. Ein nichtiger Teil in der Masse, schwebend und für mich ganz allein bedeutend. Es ist befreiend zu erkennen, dass man selbst alles ist, was jemals sein wird, was man je wirklich haben wird. Zu erkennen, dass man einsam ist und zu verstehen, welch ein Luxus das ist.
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